Umwelt

Wie kann das Tragen von Kleidung von Royal Bamboo zur Verringerung der Entwaldung, dem Einsatz von Pestiziden und zur Verschwendung von Wasser beitragen?

Entwaldung ist das Abholzen große Waldstücke für eine andere Nutzung oder für Holz als Rohstoff. Der Boden wird in schlechtem Zustand zurückgelassen mit der Folge der Erosion des Bodens und dem Verlust von 130 Pflanzen und Tierarten jeden Tag! Bambus kann helfen, die Entwaldung und deren Auswirkungen zu vermeiden. Wenn Menschen die Möglichkeit erhalten, gewerbliche Bambusplantagen anzulegen, können sie sich von der Vernichtung ihrer Wälder abwenden. Dadurch wird die Abholzung einheimischer Bäume vermieden und für einen guten alternativen Rohstoff für die Textilindustrie gesorgt.

Der Anbau von Bambus erfordert eine viel kleinere Bodenfläche als der Anbau von Baumwolle, er reduziert den CO2-Ausstoß und erzeugt 33 % mehr Sauerstoff als eine gleiche Menge Bäume. Außer als Rohstoff für Textilien kann Bambus auch als Ersatz für Holz in fast jeder Industrie für die Herstellung von Papier, Fußböden, Möbeln, Holzkohle und Baustoffe dienen.

Der Zweck des Einsatzes von Pestiziden und Insektiziden ist das Töten von lebenden Organismen oder die Verhinderung ihrer Fortpflanzung durch das Vernichten essentieller biologischer Prozesse, die die Grundlage für das Leben sind. Das Problem dabei ist, dass sich Pestizide nicht nur auf Ungeziefer, sondern auch auf Menschen auswirken. Einige Chemikalien werden für krebserregend gehalten, ihr Einsatz ist jedoch immer noch erlaubt. Die Anwendung von Bambus  kann den Einsatz von Pestiziden erheblich verringern. Bambus ist von Natur aus antibakteriell durch das Vorhandensein des Bio-Wirkstoffs ‘Kun’, der der Ausbreitung von Bakterien auf der Bambuspflanze und auf Textilien aus Bambus entgegenwirkt. Dieser ist einer der größten Vorteile bei der Verwendung von Bambus als Rohstoff für Textilien. Das Beenden der Anwendung von Pestiziden ist nicht nur besser für die Bauern, die Fische und Vögel sowie für andere Lebewesen, die in Wäldern und Flüssen leben, sondern auch für Menschen, die Kleidung tragen und wissen möchten, woraus die Kleidung hergestellt wird.

70% der Erdoberfläche ist Wasser, nur 2 % dieses Wassers ist Süßwasser und sogar 80 % dieses Süßwassers ist in Eiskappen und Gletschern gebunden. Das bedeutet, dass die Weltbevölkerung von 7 Milliarden Menschen mit 0,4 % des nutzbaren Süßwassers auf der Welt auskommen muss. Der Anbau von Bambus kann den Verbrauch von Wasser in der Textilindustrie zu verringern helfen.

Bambus braucht zum Wachsen keine künstliche Bewässerung, es hat genug am natürlichen Niederschlag. Es ist genügsam und wächst in den unterschiedlichsten Klimazonen. Man findet es in gebirgigen Gebieten bis zu tropischen Urwäldern. Da der Wasserverbrauch von Bambus doppelt so hoch ist wie der anderer Bäume, kann er unter extremen Witterungsbedingungen, auch bei großer Trockenheit, überleben. Verglichen mit der durstigen Baumwollpflanze ist Bambus in diesem Punkt unschlagbar. Durch das Tragen eines T-Shirts aus Bambus statt aus Baumwolle werden 3000 Liter Süßwasser weniger verbraucht. Aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften bleiben Gewebe aus Bambus länger geruchlos, so dass ein Bambus-Shirt weniger oft gewaschen werden muss, was ebenfalls den Wasserverbrauch verringert.